Pressemitteilung


Untersuchung reinraumtauglicher Werkstoffe am Fraunhofer IPA

Die Untersuchung von Werkstoffen auf deren Einsatzfähigkeit in Reinraumumgebungen wurde am Fraunhofer IPA mit Erfolg etabliert. Um der stark anwachsenden Nachfrage nach reinraumtauglichen aber dennoch wirtschaftlichen Werkstoffen für den Reinraumbereich gerecht zu werden, führt das Fraunhofer IPA Werkstoffuntersuchungen durch.

Gewöhnlich erfolgen Werkstoffuntersuchungen in der Tribologie mit dem Augenmerk auf den Verschleiß von Materialpaarungen. Nicht so am Fraunhofer IPA. Als Antwort auf den, speziell in der Reinraumtechnik, ansteigenden Bedarf der Anlagenbauer und Komponentenhersteller nach geeigneten und gleichzeitig kostengünstigen Werkstoffen, wurden in den letzten Jahren Prüfvorrichtungen entwickelt und realisiert, die es erlauben, nicht den Verschleiß einer Materialpaarungen sondern die Emission von kleinsten Partikeln im Mikrometer-Bereich zu ermitteln. Gerade in Verbindung mit modernen Oberflächenbeschichtungsverfahren ist es nun möglich, Produktionsmittel für höchste Ansprüche seitens der Reinheit und Wirtschaftlichkeit zu realisieren. Die Beurteilung des Partikelemissionsverhaltens unter Variation der Belastungsparameter wird durch die Überprüfung des Ausgasungs-, Ionenextraktions- und oder das Plasmabeständigkeitsverhalten vervollständigt.

Die Werkstoffuntersuchungen am Fraunhofer IPA werden für alle Bereiche der „reinen“ Produktion wie der Pharmazie, der Feinwerktechnik oder der Halbeliterindustrie mit dem Blick auf die jeweilig gestellten Anforderungen seitens der Reinheit und Wirtschaftlichkeit durchgeführt.


 
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