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Werkstoffe in kontaminationskritischen Produktionsbereichen –
Welche Reinheit für
welches Einsatzgebiet?

Ansprechpartner:
Dipl.-Wirt.-Ing. FH Nicole Göldner Telefon +49 711 970-1863
nicole.goeldner@ ipa.fraunhofer.de
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So verschieden die zahlreichen Branchen sind, die unter reinen Bedingungen produzieren, so unterschiedlich sind auch meist ihre Anforderungen an die Produktionsumgebung und aller hinzukommenden Faktoren wie beispielsweise Maschinen und Fertigungsausstattung. Dass dabei bereits die verwendeten Materialien bzw. Werkstoffkombinationen ausschlaggebend sind, liegt auf der Hand. Lange Zeit lag dieser Bereich jedoch im Dunkeln, denn es gab keine spezifizierten Untersuchungsmethoden. Die Werkstoffauswahl erfolgte nach Empirie, Erfahrungswerten oder gar nach bloßem Aussehen. Kontaminationsbedingte Ausfälle waren so vorprogrammiert.
Im Rahmen des Industrieverbunds »Cleanroom Suitable Materials CSM« entwickelte das Fraunhofer IPA eine standardisierte Vorgehensweise zur Untersuchung der Reinraumtauglichkeit von Werkstoffpaarungen sowie Bewertungsmodelle zur Klassifizierung. Diese wurden nun in nationale und internationale Regelwerke (VDI 2083 Blatt 17, ISO 14644-8 und -9) aufgenommen.
Vertreter aus den Branchen Luft- und Raumfahrt, Life Science sowie Baustoffe stellen in dieser Veranstaltung ihre Anforderungen und Ergebnisse bezüglich der bei ihnen eingesetzten Materialien vor. Insbesondere Partikelemission, Ausgasungverhalten und mikrobiologische Eigenschaften waren ausschlaggebende Kriterien.
Vorträge: Partikel- und VOC-Emission aus Beschichtungsmaterialien
(SIKA Deutschland) Ultra clean zone in der ExoMars-Mission
(ESA – European Space Agency) Partikelanalyse zur Aufdeckung von Kontaminationsquellen
(Roche Diagnostics GmbH) Life Science geeignete Materialien
(Fraunhofer IPA)
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns über Ihren Besuch und interessante Gespräche.
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